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Besitz von einer Wohnung, wie sic in dem überfüllten, elendenDorfe zu finden war. Sie legten sich jedoch nicht eher nieder,als bis sie eine Denkschrift entworfen, welche die Beschwerdender gemäßigten Presbyterianer enthielt und mit dem Wunscheschloß, in Zukunft ihre Religion frei ausüben zu dürfen unddaß es ihnen gestattet werde, ohne Druck und Belästigungdie gottesdienstlichen Gebräuche von ihren eigenen Geistlichenverwalten zu lassen- Ferner verlangten sie, daß ein freies Par-lament berufen werde, welches die Angelegenheiten der Kircheund des Staates in Ordnung bringe und den von denUnter-thanen erlittenen Ungerechtigkeiten wieder abhelfe, und daßendlich Allen, die zur Erreichung dieses Zweckes unter Waffenstehen, oder einst gestanden, völlige Amnestie verliehen werde.Morton hegte große Hoffnung, daß diese Bedingungen, welcheAlles umfaßten, was die gemäßigte Partei unter den Insur-genten bedurfte oder wünschte, selbst unter den Royalisten Für-sprecher finden würden, da sie, von allem Fanatismus frei, nurdie gewöhnlichen Rechte freier Schotten verlangten.
Er rechnete um so mehr auf eine günstige Aufnahme, dader Herzog von Monmouth, dem Karl die Unterdrückung desAufstandes aufgetragen, ein gemäßigter, wohlwollender, denPresbyterianern günstiger Mann, und von dem König unum-schränkt bevollmächtigt war, alle Maßregeln zur Herstellungder Ruhe in Schottland zu ergreifen. Um diesen zu gewinnen,glaubte Morton, sei es nothwendig, einen paffenden und ange-sehenen Vermittler zu finden, und ein solcher schien ihm LordEvandale- Er beschloß daher, den Gefangenen am nächstenMorgen zu besuchen und dessen Gesinnung in Betreff des Mitt-leramtes zu erforschen; allein es ereignete sich ein Vorfall,der diese Absicht noch beschleunigte.