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genblicke auf den Weg blickte, der an dem Fluß herauf lief:„dort kommen sie ja schon!"
„Dort? Wo?" rief der Veteran, und indem seine Augendieselbe Richtung nahmen, bemerkte er eine große Schaar Rei-ter den Weg hcrabkommen. „Zu den Kanonen, Leute!" warsein erster Ansrnf. „Sie sollen uns Zoll bezahlen, wenn sieda durchwollen. — Doch halt, halt, das sind gewiß die Leib-wachen!"
„O nein, Oheim, nein!" erwiederte Edith«; „seht nur,wie unordentlich sie reiten und wie schlecht sie sich in den Glie-dern halten, das können unmöglich die hübschen Soldaten vonheute Morgen sein."
„Ach, liebes Mädchen!" antwortete der Major, „Du kennstden Unterschied noch nicht zwischen Kriegern vor der Schlachtund nach einer Niederlage; aber die Leibgarden sind's, ichsehe das Roth und Blau und die königlichen Fahnen. Esfreut mich nur, daß noch diese davon gekommen."
Seine Meinung ward bestätigt, als die Reiter näher ka-men und endlich an dem Wege unter dem Schlosse Halt mach-ten. Während sie hier verschnauften und die Pferde fütterten,ritt der commandirende Offizier eilends den Hügel hinauf.
„Wahrlich, das ist Claverhouse selbst," sagte der Major-„Es freut mich, daß er entkommen ist, aber er hat seinen be-rühmten Rappen verloren. Sagt's der gnädigen Frau, JohnGudyill, besorgt Erfrischungen und Hafer für die Pferde derSoldaten; und wir, Edith«, wollen zur Halle, ihn zu empfan-gen. Ich fürchte, wir werden nicht die angenehmsten Neuig-keiten hören."