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Unterthancn zu heißen," sagte Claverhousc; „doch Mylord,was bezweckt Eure Meinung?"
„Einen Vergleich mit diesen unwissenden und mißleitetenMenschen einzugehcn."
„Einen Vergleich, und mit Rebellen, die unter Waffenstehen? Nimmermehr!" antwortete der Befehlshaber.
„Schickt wenigstens einen Trompeter mit einer Waffcnstill-standsfahne," fuhr Lord Evandale fort, „und laßt sie auf-forderv, die Waffen niederzulegen, und auseinander zu gehen,gegen das Versprechen der Begnadigung. Ich habe immer ge-hört, wäre dies vor der Schlacht bei den Pentlandshügeln ge-schehen, so wäre viel Blut gespart worden."
„Gut," sagte Claverhousc; „aber wer Teufel, glaubt Ihrdenn, wird diese Aufforderung den tollen, verzweifelten Schwär-mern bringen wollen? Sie anerkennen keine Kricgsgesetze. IhreAnführer, die alle großen Antheil an dem Morde des Erzbi-schofs von St. Andrews hatten, fechten mit dem Stricke umden Hals, und tödten wahrscheinlich den Abgesandten, blosum ihre Anhänger mit unschuldigem Blute zu beflecken, damitdiese wie sie selbst an der Begnadigung verzweifeln."
„Wenn Ihr erlaubt, geh' ich selbst hin," sagte Evandale.„Ich habe oft mein Leben gewagt, um es Andern zu nehmen,laßt es mich jetzt wagen, um es Andern zu retten."
>,Jhr sollt nicht diese Botschaft verrichten, Mylord," sagteClaverhousc. „Rang und Stellung machen Eure Sicherheitallzuwichtig für das Land in einer Zeit, wo gute Grundsätzeso selten sind. — Hier ist meines Bruders Sohn, RichardGrahame, der fürchtet Schuß und Hieb so wenig, als wennihm der Teufel die Rüstung gefeiet hätte, wie es die Schwär-mer von seinem Oheim wissen wollen. Er soll eine Still-standsfahne nehmen, und mit einem Trompeter nach dem