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Mit diesen Worten übergab er sie ihrer Dienerin, vonder sie aus dem Gemache mehr getragen, als geführt wurde.
„Jedermann nach seinem Geschmack, das muß wahr sein,"sagte Halliday; „aber hob mich der Teufel, wenn ick, so einhübsches Mädchen hätte kränken können um aller Whigs wil-len, die je den Covenant beschworen."
Als Ediths ihr Zimmer wieder erreicht hatte, überließ siesich ihrem Schmerze, welcher Jenny Dennison so ergriff, daßsie Alles aufbot, das Fräulein zu trösten.
„Quält Euch doch nicht so sehr, Miß Ediths," sagte dietreue Dienerin; „wer weiß, was sich noch zur Hülfe des jun-gen Milnwood ereignen mag? Er ist ein braver, hübscherund angesehener Herr, mit seines Gleichen verfahren sie ge-wiß nicht so, wie mit armen Whigs, die sie auf der Haideauffangen, vielleicht, daß sein Onkel Etwas für ihn thut:vielleicht legt auch Euer Großoheim ein gutes Wort für ihnein — er ist ja mit den Rothröcken bekannt genug."
„Du hast Recht, Jenny, du hast Recht," sagte Editha, ausder langen Betäubung sich wieder emporrichtend, „es ist keineZeit zum Verzweifeln, sondern zum Handeln. Du mußt Je-mand aufsuchen, der noch heute Nacht mit einem Briefe zumeinem Oheim reitet."
„Nach Charnwood, Fräulein? Es ist schon spät und sechsMeilen weit und drüber. Ich zweifle, ob wir einen Botenund ein Pferd noch diese Nacht finden, zumal sie eine Schild-wache vor's Thor gestellt haben. Armer Cuddie! fort ist derarme Mensch, der Alles in der Welt für mich gethan habenwürde, ohne viel Fragens — ich habe noch nicht Zeit gehabt,mich mit dem neuen Ackerknecht bekannt zu machen; Lberdießsagen die Leute auch, er wolle die Meg Murdieson heirathen,so garstig sie auch ist."
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