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oder Eurem Gefangenen schwatzen, ohne daß Jemand sieht,daß es ehrlich zugeht? Ei, welcher Unterschied ist doch zwi-schen Versprechen und Erfüllen! Ihr wolltet immer den ar-men Cuddie bei mir herabsetzen, aber hätt' ich ihn um einenGefallen gebeten, nicht zwei Mal hätt' er sich bitten lassen,und wär's ihm auch an den Hals gegangen."
„Der verdammte Cuddie!" rief der Dragoner, „es wirdihm noch allen Ernstes an den Hals gehn, hoff' ich. Ich sah'ihn heute zu Milnwood mit der alten puritanischen Vettelvon Mutter, und hätt' ich gedacht, daß er mir hier wiederaufgetischt würde, an meinen Pferdeschwanz hätt' ich ihn ge-bunden — Ursache genug hätten wir dazu."
„Gut, sehr gut — seht nur zu, daß Ihr nicht noch mitdem Cuddie zu thun kriegt, wenn Ihr ihn mit vielen recht-schaffenen Leuten zwingt, auf die Moore zu gehen. Er trifftsein Ziel. Beim Vogelschießen war er der Dritte, und aufsein Versprechen kann man rechnen, wie auf sein Auge undseine Hand, obgleich er nicht so viel Aufhebens davonmacht, wie Leute Eures Schlags. Aber mir gilt's gleich —komm', Base, wir wollen fort."
„Bleibt, Jenny! hol' mich der Henker, wenn ich mehrUmstände mache, als ein Anderer, Hab' ich einmal mein Wortgegeben," sagte der Soldat in zögerndem Tone- „Wo istder Sergeant?"
„Er trinkt und zecht mit dem Verwalter Harrison undJohn Gudyill," sagte Jenny.
„So, so — nun dann sitzt er fest — und wo sind meineKameraden?" fragte Halliday.
„Die leeren die braunen Näpfe mit dem Vogelsteller, demFalkner, und mit Andern von der Dienerschaft."
„Haben die auch Bier genug?"