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armer Sir Arthur Bellenden zwanzig Whigs hineinsteckte.Es liegt nur zwei Stock unter der Erde, und ist nicht unge-sund, besonders da es, wenn ich nicht irre, eine Oeffnungin's Freie bat."
„Verzeiht, Madame," antwortete der Sergeant, „ichglaube wohl, daß es ein vortrefflicher Kerker ist; aber ichhabe versprochen, den Burschen höflich zu behandeln, und ichwill sorgen, daß man ihn so gut bewache, daß ihm das Ent-rinnen unmöglich gemacht wird. Die Wachthabenden sollenihn so fest halten, als wären seine Beine in Eisenstiefeln undseine Finger in Daumschrauben."
„Gut, Herr Stuart," erwiederte die Lady; „Ihr kenntam besten Eure Pflicht- Ich wünsche Euch vom Herzen gutenAbend und empfehle Euch der Fürsorge meines VerwaltersHarrison- Ich würde Euch bitten uns Gesellschaft zu leisten,aber ein — ein — ein-"
„O Madame, es bedarf keiner Entschuldigung; ich weißwohl, der grobe, rothe Rock König Karls II- vernichtet alleVorrechte des rothen Blutes König Jakobs des Fünften."
„In meinen Augen gewiß nicht, Herr Stuart, Ihr thutmir Unrecht, wenn Ihr dies denkt. Ich will morgen mitEurem Obriste» sprechen, und Ihr werdet Euch bald in einemRange befinden, wo es nicht mehr nöthig sein wird, Anoma-lien auszugleichen."
„Ich glaube, Madame," sagte Bothwell, „Eure Gütewird sich getäuscht finden; doch bin ich Euch für Eure Ab-sicht verbunden und will jedenfalls mit Herrn Harrison einelustige Nacht zubringen."
Lady Margaretha nahm einen ceremoniösen Abschied, undzwar mit der Achtung, die sie dem königlichen Blute schuldigzu sein glaubte, sogar wenn dasselbe nur in den Adern eines
Die Schwärmer. I. 8