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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Arm, und sie gingen hinab nach dem Stalle, wo derWanderer" so nannte man häufig seine Sekte sein Pferd zur Fort-setzung der Reise anschirrte. Als das Thier gesattelt und ge-zäumt war, bat er Morton, einen Flintenschuß weit mit ihmin den Wald zu gehen und ihm den rechten Weg nach denMooren zu zeigen. Morton sagte bereitwillig zu und sie gin-gen einige Zeit schweigend unter dem Schatten schöner, alterBäume; der Pfad, den sie eingeschlagen, lief ohngefähr eine-albe Meile durch Waldung und führte dann in eine wüste,wilde Gegend, die sich bis an den Fuß der Berge erstreckt.

Endlich fragte Burley Plötzlich Morton: ob die Worte,die er gestern Abend gesprochen, Früchte getragen in seinemGemüthe?

Morton antwortete: er beharre bei derselben Meinung,die er früher gehegt, und sei entschlossen, so lange wie mög-lich die Pflichten eines guten Christen mit denen eines gutenUnterthanen zu vereinigen.

Mit andern Worten," erwiderte Burley,Ihr wolltGott und dem Mammon dienen, an einem Tage die Wahr-heit mit Euren Lippen bekennen, und am andern Tage, aufBefehl der fleischlichen und tyrannischen Obergewalt bewaffnet,das Blut Derer vergießen, die um der Wahrheit willen Allesverlassen. Glaubt Ihr," fuhr er fort,Pech anzurührenund unbcsudelt zu bleiben? Euch in die Reihen der Uebelge-finnten, der Papisten, der Papaprälatisten, der Gleichgültigenund Spötter zu mischen, an ihren Belustigungen Theil zunehmen, die den Götzenmahlen gleichen, vielleicht mit ihrenTöchtern Umgang zu pflegen, wie die Söhne Gottes mit denTöchtern der Menschenkinder vor der Sündfluth, glaubtIhr, sag' ich, dies Alles zu thun und unbefleckt zu bleiben?Wahrlich, ich sage Euch, daß alle Gemeinschaft mit den Fein-