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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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und als alle Edelleute zu Pferde stiegen, war Seine Gna-den mir so nahe, als ich Euch, und er sagte zu mir:NimmDich in Acht, Du gutes Mädchen (dies waren seine eigenenWorte), mein Pferd ist nicht sehr fromm."Und nun, daIhr sagt, Ihr habt wenig gegessen und getrunken, will ichEuch zeigen, daß ich an Euch gedacht; denn ich halt' es nichtfür gut, daß junge Leute mit leerem Magen zu Bette gehen."

Um Frau Alison Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, seies bemerkt, daß ihre nächtlichen Strafpredigten bei solcherGelegenheit nicht selten mit diesem Sinnspruch endigten, derimmer die Vorrede zu einer bessern Mahlzeit als gewöhnlichwar, wie ste denn auch wirklich jetzt eine solche dem Jüng-linge vorsetzte. Der Hauptzweck ihres Kelsens war nur, ihreHerrschaft und Macht zu zeigen; denn im Grunde war FrauAlison kein böses Weib, und liebte ihren alten und jungenHerrn, obwohl sie Beide quälte, mehr als irgend Jemand inder Welt. Sie betrachtete nun Herrn Heinrich, wie sie ihnnannte, mit großem Wohlbehagen, als er ihr gutes Mahl zusich nahm.

Wohl bekomm'S, mein Lieber. Solche Leckerbissen habtIhr wohl bei Niel Blane nicht bekommen. Seine Frau warein recht wackeres Weib, und verstand ihre Geschäfte recht gutfür eine Person ihres Gleichen; doch eines Gentleman Haus-hälterin konnte sie es nicht gleich thun. Aber ihre Tochter,glaub' ich, ist ein albern Ding was hatte sie am letztenSonntag in der Kirche für einen wunderlichen Kopsputz auf!Nun, viel Aufhebens wird doch nicht davon gemacht werden. Aber meine alten Augen fallen mir zu, übereilt Euch nichtmein Lieber, löscht behutsam das Licht aus; da ist ein KrugBier und hier ein Glas Nelkenwaffer; das geb' ich nicht Je-dem. Wenn ich Magenschmerzen habe, nehm' ich es manchmal