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ein: der Laird von Lidkitup (nämlich der ein Laird war) schmach-tet nach einem Glas Dünnbier und einem gesalzenen Häring,zupf' ihn am Aermel und raun' ihm in's Ohr, daß es michfreuen würde, wenn er zu Mittag mein Gast wäre. Er warfrüher ein guter Kunde, und cs fehlt ihm nur an Geld, umwieder ein guter Kunde zu sein; denn er trinkt noch jetzt sogern wie zuvor. — Und wenn du einen armen Menschen ausunserer Verwandtschaft stehst, dem es an Geld gebricht undder noch weit heim hat, gib ihm einen Schluck und einen Ha-serkuchen, wir haben's ja, und es steht einem Hause wie demunsrigen wohl an. Und nun, Kind, geh' und bediene die Leute;aber vor Allem bring' mein Essen, zwei Flaschen Doppelbierund ein Kännchen Schnaps."
Nachdem er so auf Jenny als den ersten Minister seineGeschäftssorgen gelastet hatte, setzten sich Niel Blaue und seinfrüherer Patron, der ehemalige Laird, welcher jetzt froh war,sein Tischgenoß zu sein, zum Essen, um sich, fern vom Ge-räusch der Wirthsstube, des übrigen Abends zu erfreuen-
In Jenny's Departement war Alles voll Thätigkeit. DieRitter vom Vogelschießen nahmen dankbar die gastliche Be-wirthung ihres Hauptmanns an, der zwar selbst wenig trank,aber sich's angelegen sein ließ, daß der Becher mit gehörigerSchnelligkeit unter den Uebrigen kreise; denn diese hätten sichsonst für schlecht bewirthet gehalten. Ihre Anzahl schmolz nachund nach bis auf Vier oder Fünf zusammen, und auch diesebegannen schon von Ausbruch zu sprechen. Am andern Tischesaßen in einiger Entfernung die zwei Dragoner, deren NielBlaue Erwähnung gcthan, ein Sergeant nämlich und ein Ge-meiner von Claverhouse's berühmtem Leibgardenregiment. So-gar die Unteroffiziere und Gemeinen dieses Korps wurden nichtals gewöhnliche Söldner betrachtet, sondern hatten vielmehr