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17 (1851) Graf Robert von Paris
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ihn noch kaum verstand, warnte er mich vor Irrlehren, dievon falschen Propheten gelehrt und durch trügerische Wunderbekräftigt würden."

DaS," sagte Agelastes,ist reiner Aberglaube. DeinGroßvater war ein guter vortrefflicher Mann, aber beschränk-ten Geistes wie andere Priester, und, durch das Beispiel der-selben verführt, wollte er im Thor der Wahrheit nur einPfvrtchen geöffnet wissen und nur auf diesem beschränktenWege die Welt znlassen. Sieh, Hcrcward, dein Großvaterund die meisten Geistlichen möchten gern die Betrachtung derüberirdischen Welt auf unser sittliches Betragen hier und aufunsere Seligkeit dereinst beschränken; aber doch bleibt eswahr, daß der Mensch die Freiheit hat, wenn's ihm nicht anWeisheit und Muth gebricht, mit höhere» Wesen umzugehen,die über die Schranken des Menschen lächeln und durch ihreübersinnliche Kraft Hindernisse besiegen, welche dem Schüch-ternen und Unwissenden unübersteiglich Vorkommen."

Ihr sprecht von Thvrheiten," versetzte Hereward,welchedas Kind begafft und der Mann belächelt."

Im Gegenkheil," sagte der Weise,ich rede von einemheißen Wunsche, den jeder im Grund des Herzens hegt, mitmächtigeren Wesen umzugehen, die über uns sind und dieuns nur übernatürlich erscheinen. Verstehe mich wohl, Here-ward, ein so heißer Wunsch würde nicht allgemein in denHerzen leben, wenn der eifrige und weise Sucher nicht endlichdie Mittel fände, ihn zu befriedigen. Ich will mich auf deineignes Herz berufen und dir mit einem einzigen Wort bewei-sen, daß ich die Wahrheit rede. Deine Gedanken beschäftigensich eben jetzt mit einem Wesen, das längst von dir getrenntoder todt ist, und bei dem Namen Bertha durchströmenGefühle dein Herz, die du in deiner Einfalt für immer