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wie ich, muß von dem Vorwurf frei bleiben, daß er sich indie Gesellschaft Vornehmerer dränge, wo er sich nicht, wiesich's gehört, zu benehme» weiß."
„Wahr," sagte der Philochph; „aber ein Mann wie du,edler Hereward, verdient größere Achtung in den Augen desächten Philosophen, als Taufende jener Infekten, welche derGnadenblick des Hofes ins Leben ruft und das Drohen des-selben vernichtet."
„Ihr selbst, strenger Herr, seid ein Hofmann," sagteHereward.
„Und das ein recht pünktlicher, sagte Agelastes." Imganzen Kaiserreich ist, glaub' ich, Niemand, der die tausen-derlei Pünktlichkeiten, die man von den verschiedenen Ständenfordert und den Vornehmeren erweiset, besser kennt. DerMann muß noch geboren werden, der mich in Gegenwartder kaiserlichen Familie je anders als stehend gesehen hätte.Doch wiewohl ich mich in Gesellschaft dieser falschen Wagebediene und mich den Schwächen der Welt anbequeme, so istmein wahres Urtheil Loch anderer Art und würdiger desMenschen, den Gott nach seinem Bilde geschaffen haben soll "
„Ihr könnt wenig Anlaß haben." sagte der Waräger,„Euer Urkbeil an mir üben zu wollen, auch bin ich nicht be-gierig, daß man mich für anders halte, als ich bin — näm-lich ein armer Verbannter, der sich bestrebt, dem Himmel zuvertrauen, in der Welt, worin er lebt, seine Pflicht zu thunund dem Fürsten zu dienen, der ihn bezahlt. — Und nun,Herr, laßt mich Euch fragen, ob diese Zusammenkunft EuerWunsch war und was Ihr dabei bezweckt. Ein afrikanischerSclave, den ich auf dem Spaziergange traf und der sich Dio-genes nennt, hat mir gesagt, daß Ihr mich zu sprechen wünsch-tet; er hat etwas von einem Spötter und mag wohl gelogen