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17 (1851) Graf Robert von Paris
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ab mit bedenklichen und ängstlichen Gesichtern oder sie stan-den bei einander, als besprächen sie die sonderbaren undwichtigen Neuigkeiten des Tags; andere endlich aßen mit derstumpfen Sorglosigkeit des Morgenlandes ihr Mittagsbrodim Schatten, indem sie sich aus dem Heute alles und ausdem Morgen gar Nichts zu mache» schienen.

Als der Waräger aus Furcht, einem Bekannten zu be-gegnen, der ihn in seinem Vorsatz, die Einsamkeit zu suchen,hätte stören können, ron einer Terrasse zur anderen Hinab-stieg, folgten ihm die fragenden Blicke Aller, die da meinten,er müsse seiner Rüstung und seinem Stande nach wohl mehrwissen über die Neuigkeit des Tags; aber Niemand hatte dieKühnheit, den Leibwächter anzureden, wiewohl ihn alle mitNeugier betrachteten. Er schritt von den lichteren zu dendunklern Baumgängen, von den engeren zu den brciternTerrassen, ohne von Jemand aufgehalten zu werden, dochnicht ohne ein Gefühl, das ihm sagte, er sei nicht allein.

Der Wünsch, einsam zu sein, machte ihn etwas achtsam,so daß er einen schwarzen Sclaven bemerkte, der ihm folgte,obwohl ein solches Geschöpf in den Straßen von Constanti-nopel zu den gewöhnlichen Erscheinungen gehörte. Da erjedoch seine Aufmerksamkeit nicht mehr von diesem Indi-viduum loswinden konnte, so wollte er sich seiner Beobach-tung entziehen, und hatte er vorher die volkbelebten Plätzevermieden, so suchte er sie nun auf, um diesen Beobachteraus der Ferne los zu werden. Zwar verlor er so den Schwar-zen ein paar Minuten aus dem Gesicht; aber bald entdeckteer ihn wieder in einer Entfernung, die für einen Begleiterzu weit, für einen Spion nahe genug war. Unwillig hierüberkehrte der Waräger rasch um, trat an einem einsamenOrt dem Gegenstand seines Unwillens entgegen und fragte