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sich an der italischen Küste eingeschifft. Bereits haben zwan-zig Ritter, in mit Gold ausgelegten Rüstungen von Stahlgekleidet, sein Kommen verkündet mit diesem stolzen Gruß:„Der Kaiser von Griechenland und seine Statthalter sollenwissen, daß Hugo, Graf von VermanLois, diesem Lande sichnähert. Er ist der Bruder des Königs der Könige, nämlichdes Königs von Frankreich, und ihm folgt die Blüthe desfranzösischen Adels. Er trägt das gesegnete Panier des hei-ligen Petrus, das der heilige Nachfolger dieses Apostels sei-nen siegreichen Händen vertraute, und er mahnet dich darum,ihm einen seinem Rang angemessenen Empfang zn bereiten."
„Das sind tönende Worte," sagte der Kaiser; „aber derWind, der am lautesten heult, ist nicht immer der gefähr-lichste für das Schiff. Wir kennen die Franzosen ein wenigund haben noch mehr von ihnen gehört. Sie sind wenigstenseben so leichtsinnig als tapfer; wir wollen ihrer Eitelkeitschmeicheln, bis Zeit und Gelegenheit andere Vertheidigungs-mittel gewähren. Ha! wenn man mit Worten Schulden be-zahlen kann, so soll unser Schatzmeister nicht bankerott wer-den. — Was folgt hier, Nicephorus? Vermuthlich das Ver-zeichniß der Begleiter des großen Grafen?"
„Nein, Herr!" antwortete Nicephorus Briennius, „soviele unabhängige Heerführer Ew. kaiserliche Hoheit auf die-ser Liste sieht, so viele unabhängige europäische Heere ziehenauf verschiedenen Wegen dem Osten zu, indem sie den Zweckangeben, Palästina den Ungläubigen entreißen zu wollen."
„Eine schreckliche Anzahl," sagte der Kaiser, die Listeüberschauend; „zum Glück jedoch verbürgt uns gerade dieserUmstand die Unmöglichkeit, daß sich eine so schwärmerischeVerbindung lange erhalte. Da sehe ich schon den bekanntenNamen eines alten Freundes, unseres Feindes — ein solcher