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dumme Geschichte, die, wie ich glaube, der Wiud hierher ge-weht hat, fahren lassen, wie sie gekommen ist, wollen wir
die wirbligen Staatsangelegenheiten kennen lernen, die Euchso spät noch hierher geführt haben. — Ihr blickt wieder aufden Waräger. — Haltet Eure Rede, ich bitte Euch, nicht
wegen seiner Anwesenheit zurück: denn er besitzt unser Ver-
trauen und das mit so großem Recht als irgend ein Rath,der unser geschworner Diener ist/'
„Es Horen ist gehorchen," versetzte des Kaisers Schwie-gersohn, der den Alexius etwas in Eifer sah und wußte, daßes in solchem Falle nicht gerathen war, ihn aufs Aeußerstezu treiben. „Was ich zu sagen habe," fuhr er fort, „wirdso bald allgemein bekannt werden, Laß nichts daran liegt,wer es Hort: denn nie hat der Westen, der so reich an Ver-änderungen ist, dem Osten halb so beunruhigende Nachrichtenzugesandt, als die sind, die ich Eurer kaiserlichen Hoheit nunbringe. Europa, um mich des Ausdrucks dieser Dame zubedienen, die mich mit dem Namen ihres Gemahls beehrt,scheint von seinen Grundfesten abzelos't, im Begriff sich überAsien zu stürzen —"
„So Hab' ich mich ausgedrückt." sagte die PrinzessinAnna Comnena, „und, wie ich glaube, nicht unpassend, alswir zuerst hörten, daß der wilde Aufstand der unruhigenBarbaren in Europa einen Sturm von tausenderlei Nationengegen unsere Westgränze getrieben habe unter dem schwärme-rischen Vorwand, Syrien und die heiligen Orte in Besitz zunehmen, die durch die Gräber der Propheten, den Martertodder Heiligen und die im heiligen Evangelium erzählten Er-eignisse berühmt sind. Aber dieser Sturm hat sich entladenund gänzlich verzogen, und wir hofften, daß alle Gefahr mit