Schlacht wird unter Eurer kaiserlicher Leitung und der Eurergroßen Feldhaupkleute gefochten: Eure Ansicht sollte also dasZeugniß eines Mannes der Art ungültig machen. — Sagemir/' fuhr er fort, indem er sich hochmüthig gegen denWaräger kehrte, „welchen Umstand kannst du angeben, derin der Erzählung der Prinzessin vergessen wäre?"
Der Waräger versetzte schnell: „Weiter nichts, als daßdie Musik, die, als wir an der Quelle rasteten, von denDamen des kaiserlichen Pallastes und namentlich von denen,die ich hier vor mir sehe, gemacht wurde, die schönste war,die ich je gehört habe."
„Ha! wagst du es, so zu reden?" rief Nicephorus aus;„kannst du dir einen Augenblick einbilden, daß die Musik,welche die Gemahlin und die Tochter des Kaisers zu machenbeliebten, jedem schlechtgeborenen Barbaren, der zufällig zu-gegen war, ein Gegenstano des Genusses und der Kritik seinkönnte? Hinweg von hier! unter keinem Vorwand wage eswieder vor meinen Augen zu erscheinen — vorausgesetzt jedoch,daß es dem Willen unseres kaiserlichen Vaters genehm ist."
Der Waräger heftete den Blick auf Achilles Tatius, umvon ihm den Befehl zum Bleibe» oder Gehen zu erhalten.Aber der Kaiser selbst nahm mit vieler Würde das Wort-
„Sohn," sagte er, „wir können das nicht billigen. We-gen eines Liebeszanks, wie es scheint, zwischen Euch und un-serer Tochter, wollt ihr seltsam unseres kaiserlichen Rangesvergessen und Leute hier wegweisen, die es uns hierhcrzurufenbeliebte. Es ist weder recht, noch geziemend, auch ist es nichtunser Wille, daß dieser Hereward — oder Edward — oder wieer heißen mag — uns gegenwärtig verlasse oder sich künftignach anderen Befehlen als unseren eigenen und denen unseresAkoluthos, Achilles Tatius richte. Und indem wir nun diese