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17 (1851) Graf Robert von Paris
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Folge von der Nackwache beruhen, die am vergangenenAbend einen Theil seines Dienstes ausgemacht hatte. Wäh-rend er sich jedoch dem Schlummer überließ, blieb der Geistin ihm so munter, daß er mit geschloffenen Augen fast wachte,und daß nie ein Jagdhund einen leichteren Schlaf hatte alsunser Angelsachse am goldenen Thor zn Coustantinvpel.

Und wie vorhin der Herumschlenderer, so gab nun derSchläfer de» Vorübergehenden zu Bemerkungen Anlaß. ZweiMänner traten zusammen in die Halle. Der eine war einetwas kleiner aber ein lebhaft aussehender Mann, Lysimachnsgeheißen, seines Gewerbs ein Zeichner. Eine Rolle Papierund ein Säckchen mit Kreide oder Bleistiften, die er in derHand hielt, waren sein Handwerkszeug, und seine Bekannt-schaft mit Len Ueberresten alter Kunst ließ ihn von Dingenreden, deren Ausführung sein Talent weit überragte. SeinGesellschafter, ein wvhlgebildetcr und insoweit dem jungenBarbaren ähnlicher Mann, nur von gröberem, bäurischeremGesichtsausdruck, war Stephanos der Ringer, in der Palästrawohlbekannt.

Halt ein wenig, mein Freund," sagte der Künstler,seine Bleistifte hervvrziehend,bis ich eine Skizze für meinenjungen Herkules genommen habe."

Ich dachte, Herkules sei ein Grieche gewesen," sagteder Ringer.Dies schlafende Vieh ist ein Barbar."

Es lag etwas Bitteres in Liesen Worten, und der Zeich-ner beeilte sich, den Aerger, welchen er absichtslos erregthatte, z» begütigen. Stephanos, mit dem Beinamen Kastor,hochberühmt in der Gymnastik, war ein Beschützer des klei-nen Künstlers, und brachte vermöge seiner Berühmtheit dieTalente seines Freundes in Achtung.

Schönheit und Stärke," sagte der gewandte Künstler,