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von Fühllosigkeit gegen einen Pfeiler des Grabgewölbes lehnte.Die Verwandten der Familie Ashton drückten flüsternd ihrErstannen nnd Mißfallen über dies Eindringen aus, als sievon dem Colonel Ashton, der in Abwesenheit seines Vatersder Hauptleidträger war, unterbrochen wurden. „Ich weißes," sagte er flüsternd, „wer diese Person ist, er hat oderwird bald eine so große Ursache zu trauern haben als wir —laßt mich mit ihm reden, und stört nicht die Feierlichkeit durchunnöthigen Lärm." Nachdem er dies gesagt hatte, verließ erdie Gruppe seiner Verwandten, und indem er den unbekann-ten Lcidträger beim Mantel faßte, sagte er mit unterdrückterHeftigkeit: „Folgt mir."
Der Fremde, der bei dieser Stimme wie ans einer Er-starrung erwachte, folgte ihm unwillkürlich, und sie stiegen diezerfallene Treppe hinauf, die aus der Gruft nach dem Kirch-hofe führte. Die anderen Leidträger folgten, doch machten siean der Thüre des Grabgewölbes Halt, und beobachteten ängst-lich die Bewegungen des Colonels Ashton und des Fremden,die jetzt in dem abgelegensten Theil des Kirchhofs unter demSchatten eines Eibenbanmcs enge mit einander verkehrten.
Zn diesem einsamen Orte hatte der Colonel Ashton denFremden geleitet, sich dann umgewandt, und ihn mit ernsterund ruhiger Stimme angesprochen: „Ich zweifle nicht, daßich zu dem Herrn von Ravensmood spreche?" — Keine Ant-wort erfolgte. „Ich zweifle nicht," begann der Colonel wie-der, vor wachsender Leidenschaft zitternd, „daß ich zu demMörder meiner Schwester spreche?"
„Ihr habt mich nur zu wahr genannt," sagte Ravenswvodmit bohler, zitternder Stimme.
„Wenn Ihr bereuet, was Ihr gethan habt," sagte derColonel, „so mag Ench Cure Nene vor Gott nützen, bei mir