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durch Schmerz, Kummer, Unsicherheit und ein niederdrückendesGefühl von Verlassenheit, mir zu sehr schon geschwächt war.Ihre Wärterin erzählte Geschichten, in welchen die Verhält-nisse den ihrigen so sehr glichen, daß Lucie nach und nachveranlaßt wurde, sich über solche traurige und schauerlicheDinge mit der Hexe zu besprechen, und eine Art von Zutrauenauf die Sibylle zu setzen, auf welche sie immer noch mit un-willkührlichem Schauder sah. Frau Gourlay wußte dieses halbeZutrauen wohl zu benutzen. Sie richtete Luciens Gedankenauf die Mittel, die Zukunft zu erforschen, was vielleicht dersicherste Weg ist, den Verstand zu erschüttern, und den Geistzu schwächen. Vorbedeutungen wurden erklärt, Träume wur-den ausgelegt, und vielleicht wurden noch andere Taschen-spielerkünste angewandt, durch welche die angeblichen Zaubererder Zeit ihre Zuschauer hintergingen. Ich finde in den Artikelnvon Dittay gegen Ailsie Gourlay (denn cs ist tröstlich, zuwissen, daß die alte Hexe vor Gericht gebracht, verurtheiltund verbrannt wurde zu North-Berwick Law, auf Entschei-dung eines Ausschusses des geheimen Staatsraihs) — ickfinde, sage ich, daß sie unter andern schweren Klagcpunktenbeschuldigt worden ist, durch Hülfe und Vorspiegelung desSatans einer jungen Person von Stande in einem Spiegeleinen damals in der Fremde befindlichen Herrn, mit dem diejunge Person versprochen war, und der sich in dem Trugbildemit einer anderen Dame zu vermählen schien, gezeigt zu ha-ben. Doch dieser Theil der Acten scheint mit Fleiß, was Na-men und Datum betrifft, unvollständig gelassen worden zusein, was vermuthlich aus Rücksicht auf die Ehre der bethci-ligten Familien geschah- Wenn Frau Gourlay wirklich fähigwar, einen solchen Taschenspielerstrcich zu spielen, so ist esklar, daß sie einen besseren Beistand zur Ausübung ihres Trugs