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„Nur eine, Mylord — Was ist aus der armen Myfle ge-worden ?"
„Mysie?" sagte Caleb, „ich hatte keine Zeit, mich nacheiner Myste nmzuschauen — sie ist im Thurmc, dafür bin ichgnt, und erwartet ihr letztes Ständlein."
„Beim Himmel," sagte Ravenswood, „ich verstehe dasAlles nicht! DaS Leben eines treuen, alten Geschöpfes stehtauf dem Spiel — Mylord, ich kann mich nicht länger zurück-halten lassen — ich will hinauf reiten und sehen, ob die Ge-fahr so dringend ist, wie dieser alte Narr vorgibt."
„Wohl denn, so wahr ich von meinem Brvde lebe," sagteCaleb, „Mysie ist wohl und geborgen- Ich sah sie außer demSchlosse, ehe ich selbst es verließ. Hätte ich eine alte Dienst-genossin vergessen können?"
„Warum habt Ihr mir erst in diesem Augenblick das Ge-gentheil gesagt?" fragte sein Herr.
„Hab' ich das Gegentheil gesagt?'' versetzte Caleb; „dannHab' ich gewiß geträumt, oder diese schreckliche Nacht hat mirden Kopf verwirrt — aber sie ist geborgen, und keine leben-dige Seele ist mehr im Schloß."
Auf diese feierlich wiederholte Versicherung ließ sich derHerr von Ravenswood, wiewohl er begierig war, die Erschüt-terung, welche die Wohnung seiner Väter bis auf den Grundzerstören sollte, abzuwarten, nach dem Dorfe Wolfshope führen,woselbst nicht allein bie Schenke, sondern auch das Hans unse-res Freundes, des Küfers, für seine Aufnahme und die seinesedlen Gastes mit einer Gastfreundlichkeit in Bereitschaft gesetztwaren, die eine nähere Erklärung erheischt-
Wir haben früher zu erzählen vergessen, daß Lockhard dahin-ter gekommen war, ans welche Weise sich Caleb die Erfordernisseder Mahlzeit verschafft hatte, und daß der Lord Keeper aus