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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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werk, Vorhänge und anderer Zierrats) Alles ist im Feuer,als wär's nicht mehr, als Torf und Erbsenstroh! Fahrtrechts, ihr Herrn, ich bitte euch bei Lucky Smatrash fin-det ihr Bewirthung Ach, welch' unglückliche Nacht, undwie unglücklich bin ich, daß ich sie erlebt habe!"

Ravenswood war zuerst über diesen neuen und unerwar-teten Unglücksfall bestürzt, doch nach kurzer Besinnung spranger aus dem Wagen, sagte seinem edlen Verwandten eiligsteine gute Nacht, und war im Begriff, den Hügel hinauf nachdem Schlosse zn steigen, von dem sich jetzt eine hohe, rvtheFcnersäule erhob, die nach der See hin über den klatschen-den Wogen flackerte.

Nehmt ein Pferd, Vetter," rief der Marquis, der sehr be-wegt war, daß ein neues Unglück so unerwartet seinen jungenprotegö befallen hatte:und gebt mir meinen Paßgänger;und ihr Bursche, reitet voran, die Geräthschaftcn zu retten, oderdas Feuer zu löschen reitet zn, Bursche, für euer Leben!"

Die Diener setzten sich in Bewegung, spornten ihre Pferde,und riefen Caleb, ihnen den Weg zu zeigen. Doch die Stimmedes vorsichtigen Hausmeisters wurde mitten in dem Getümmelgehört:O haltet, ihr Herren, haltet wendet die Zügel,um Gotteswillen fügt nicht den Verlust von Menschenlebenzu dem Verlust von weltlichem Tand! Dreißig Pulverfäs-ser, die eine Schmacke von Dünkirchen zu des alten LordsZeiten ansgeladen hat alle sind in den Gewölben des altenThurms, das Feuer kann nicht fern davon sein, das weißich Um Gotteswillen, rechts, Bursche rechts derHügel könnte mit uns in die Höhe sprengen oder ein Eck-stein vonWolfscrag könnte dieärztlichcHülfeunnöthig machen!"

Man kann leicht glauben, daß auf diese Erklärung derMarquis und seine Dienerschaft schleunigst die von Caleb ange-