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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Atters hier begraben worden, aber ihre Namen waren ver-gessen, und ihre Denkmale zerfallen. Die einzigen Grabmale,die noch blieben, waren die aufrechtstehenden Gediichtnißsteinevon Personen niedrigen Standes. Die Wohnung des Küstersbestand aus einer einzigen Hütte, die sich an die zerfalleneKirchhofsmauer lehnte und so niedrig war, daß sie mit ihremDache, das fast bis zur Erde reichte, und dicht mit Gras undHauslauch bedeckt war, einem überwachsenen Grabe glich. Aufseine Erkundigung jedoch erfuhr Ravcnswood, daß der Mannder letzten Schaufel auf eine Hochzeit gegangen sei, denn erdiente den Nachbarn als Geiger und als Todtengräber. Erkehrte darum nach der kleinen Schenke zurück, nachdem erden Auftrag hinterlassen hatte, daß er den nächsten Morgenfrühe wieder nach dem Manne fragen würde, dessen doppelteckHandwerk ihn mit dem Hause der Trauer und der Freudeverband.

Ein Vorreiter des Marquis kam bald darauf im Fuchs-bau an mit der Meldung, daß sein Herr den Herrn von Ra-venswood den folgenden Morgen in dieser Schenke treffenwolle, und Ravcnswood, der sich sonst nach seiner alten Woh-nung zu Wolfscrag zurückgezogen haben würde, blieb folglichan dem Orte, der für das Zusammentreffen bezeichnet war.