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in die Förderung ihrer Pläne einzulassen, als die Vernunft(d. h. sein eigener Vortheil) ihm für räthlich andeuten sollte.
Zwei Umstände besonders machten ihm Freude, die Anwe-senheit von Ravenswood und die Abwesenheit seiner Gemahlin.Dadurch, daß er jenen unter seinem Dache habe, glaubte er,allen gefährlichen und feindseligen Unternehmungen, in diesich jener auf Anstiften des Marquis einlasscn könnte, übcr-hoben zu sein, und Lucie, sah er voraus, würde für seineZögerungs- und Vertagungspläne die Rolle der Wirthin weitbesser spielen als ihre Mutter, die in jeder Eigenschaft durchihr stolzes und unbeugsames Gcmüth auf seine politischenPläne gewiß nur störend einwirken könne.
Sein dringendes Ansuchen, daß Ravenswood die Ankunftseines Verwandten abwarten möchte, wurde alsbald befrie-digt, denn die Erklärung am Nixenbrunnen hatte jedenWunsch einer baldigen Abreise beseitigt. Lucie und Lockharderhielten Befehl, alles Nöthige vorzubereiten, um die erwar-teten Gäste mit einem Glanz und Pomp empfangen zu kön-nen, wie man sie in jener Zeit in Schottland selten sah.