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wenn ich ein Wort zu viel gesagt habe, will ich es wiederzurücknehmen — und was liegt dem Herrn von Ravenswooddaran, wenn du hundert Herzallerliebste hast? — Drum laßdie Finger von den Augen — und gut."
Der Herr von Ravenswood war für den Augenblick kaumerfreut über das, was er hörte, doch sein guter Verstand be-trachtete cs natürlich als das Geschwätz eines verzogenenKnaben, der seine Schwester von einer Seite anzngreifenstrebte, wo es ihr gerade jetzt am empfindlichsten sein möchte.Doch, obwohl er ein Gemüth hatte, das Eindrücke eben soschwer anfnahm als fahren ließ, so erfüllte das GeschwätzHeinrichs seine Seele mit einer Art von Argwohn, seine ein-gegangene Verbindung möchte ihn am Ende dem Schicksaleeines befiegten Feindes bei einem römischen Triumph aus-sctzen, wo der Gefangene dem Wagen des Siegers folgte, derseinen Ehrgeiz auf Unkosten des Besiegten zn sättigen strebte-Es war hier, wir wiederholen es, für allen solchen Argwohnkein Grund vorhanden, auch konnte man nicht sagen, daß erihn für einen Augenblick ernstlich genährt habe. Jmder That,cs war unmöglich, in das klare, blaue Auge von Lucie Ashtonzu sehen, und den geringsten Zweifel an ihrer Aufrichtigkeitlänger zu unterhalten. Jndeß Stolz und Armuth zusammenmochten ein Gemüth argwöhnisch machen, das in glücklicherenUmständen diesem Fehler so wie jeder anderen Gemeinheitfremd geblieben sein würde.
Sie erreichten das Schloß, wo Sir William Ashton, überihr langes Ausbleiben beunruhigt, sie in der Halle erwartete.
„Wäre Lucie," sagte er, „in irgend einer andern Gesell-schaft gewesen, als in der eines Mannes, der es bewiesenhabe, daß er vollkommen die Macht besitze, sie zu beschütze»,so bekenne er, daß er sehr beunruhigt gewesen sein würde,