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diese Bemerkungen erweckt werden konnten, und es entgingSir William Ashton nicht, daß er Luciens Anmuth und Schön-heit diese Veränderung im Benehmen seines Wirthes verdanke.
Alle diese Gedanken drängten sich ihm zu, als er von demGeheimzimmer Besitz nahm. Die eiserne Lampe, das nnge-schmückte Gemach, das mehr einem Gefängniß, als einemSchlafzimmer glich, das wilde und dauernde Geräusch der Wo-gen, die den Fuß des Felsens schlugen, auf welchen das Schloßgegründet war, das Alles betrübte und beunruhigte seinen Sinn-Der Sturz dieser Familie war größten Theils seinen glückli-chen Anschlägen zuzuschreiben, doch sein Gemüth war listig,nicht grausam; also war für ihn der Anblick dieser Armnth unddieses Elends, die er verursacht hatte, gerade so peinlich, wie esfür eine gefühlvolle Hausfrau peinlich sein müßte, der Schlachtungvon Lämmern und Geflügel beiznwohnen, die ans ihren Befehlgetödtet werden. Und wenn er an die Doppelwahl dachte, einengroßen Theil der Beute an Ravenswood herauszngeben, oderden Erben dieses verarmten Hauses als ein Mitglied seinereigenen Familie anzunehmen; da war es ihm zu Mnthe wieder Spinne, wenn ihr ganzes Gewebe, das so kunstvoll undfein angelegt war, durch den Schwung eines Besens vernichtetwird. Wenn er dann in der Sache zu weit gehen sollte, soerhob sich für ihn die gefährliche Frage, die sich mancher gute Ehe-mann, wenn es ihn gelüstete, frei zu handeln, schon aufgeworfenhat, ohne sich darauf eine befriedigende Antwort geben zu kön-nen? Was wird mein Weib — was wird Lady Ashton sagen?Kurz er kam am Ende zu dem Entschluß, zu dem sich schwächereGemüther so oft wenden. Er wollte die Ereignisse abwarten,die vorkommenden Gelegenheiten zu seinem Vvrtheil benutzen,und sein Betragen darnach einrichten. Und mit dieser zeitge-winnenden Politik bereitete er sein Gemüth zur Ruhe.