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sein eigen, bevor er den Lord Ravenswood gefragt hatte, ob'sihm gefalle, es anzunehmen; und sie mußten damals die Er-laubniß des Lords haben, wenn sie sich verheirathen wollten,und man erzählt manche schnurrige Geschichte, sowohl vondiesem, als von anderen Rechten- „Und obwohl," sagte Ca-leb, „unsere Zeiten nicht den guten alten Zeiten gleichen, wodie Herrschaft ihr Recht hatte, so ist es doch wahr, Mr. Lock-hard, und Ihr mußt es besonders bemerkt haben, daß wirvon dem Hause von Ravenswood durch alle rechtliche undgesetzliche Uebung der Baronsgewalt unser Möglichstes thunzur Aufrechthaltung des Bandes der Treue zwischen Herrnund Unterthancn, was in Abnahme zu kommen droht bei demFreiheitsschwindel und den Umtrieben unserer heillosen Zeit."
„Hm!" sagte Mr. Lockhard, „mit Eurer Erlaubniß, Mr-Balderstone, findet Ihr das Volk in dem Dorf da unten lenk-sam? denn ich muß Euch gestehen, daß Ihr uns zu Ravens-wood Castle, das nun meinem Herrn, dem Lord Keeper, ge-hört, nicht die biegsamste Art von Unterthanen znrückgelaffenhabt."
„Doch, doch, Mr. Lockhard," versetzte Caleb, „Ihr mußtbedenken, die Lenkung hat hier gewechselt, und wenn der alteLord von ihnen zwei Schwenkungen erhalten hätte, so kannder neue Ankömmling nicht eine erhalten. Eine harte undwiderspenstige Art waren diese Unterthanen von Ravenswood,und es ist schlimm mit ihnen zu leben, wenn sie ihren Meisternicht kennen — und wenn Euer Herr sie einmal raxpelköpfischmacht, dann bringt sie das ganze Land nicht wieder zur Ver-nunft-"
„Wahr," sagte Mr- Lockhard, „und da es so ist, so wurdedas Beste für uns Alle sein, eine Heirath zwischen Euremjungen Lord und unserer schönen Lady zu schmieden; Sir