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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

Sv irr', so wirr', wie bei des Sturmes Blase»

Die dürre» Blätter tanzen über'», Rasen,lind wie die Spreu dorthin und dahin schwebt,Wenn sich des WvrslerS Schaufel senkt und hebt,So irrt der Menschen Streben ab vom Ziele,

Als war' eS jedem Druck der Luft zum Spiele.

Unbekannter.

Wir verließen Caleb Balderftvne im vollen Siegesräuscheüber alle von ihm zu Ehrendes Hauses Ravenswood vollbrachte

Herr, ei» zweiter Sohn einer alten Familie, von dem Vermögen eineszweiten Sohnes, nämlich von einem elenden Fahrgelde, das jedoch durchdie Künste seines Dieners John so ausreichend gemacht wurde, daß derHerr cs anderen vornehmen, junge» Männern gleich thun, und wie siejagen, schmausen, spielen und trinken konnte.

Wahr ist'S, daß, da die Gesellschaft des Herrn außerordentlich er-götzlich war, die Freunde seine» Diener John dahingcbracht hatten,allerlei Beihülfe sul> ro5a anzunehmen, die ste nicht unmittelbar demHerrn anznbieten wagten. Trotz dieser Zuneigung zu John und JohnsHerrn fiel es den jungen Fuchsjäger» ein, daß cs ein guter Spaß seinmüsse, John in Verlegenheit zu bringen.

In dieser Absicht, und, ich glaube in Folge einer Wette kamen vieroder fünf dieser Jünglinge in die kleine Wohnung des Herrn, die nahebei einem ansehnliche» Dorfe lag. Sie stiegen hier kurz vor der Essens-zeit ab (denn man wollte dem Erfindungsgeiste JohnS eine» tüchligenStoß geben), stürzten an dem erstaunten Diener vorüber in das kleineWohnzimmer, und, als ste daselbst eine verabredete Geschichte zum Vor-wand ihres stürmischen Besuchs erzählt hatten, fragten sie ihren Wirth,ob er ihnen ein Mittagessen geben könne. Ihr Freund empfing sie herz-lich und ruhig, und bezog sich, was das Essen beträfe, auf John. Die-