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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
Entstehung
Seite
182
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der bei Loup-de-Dyke in Dienst stund, und der alte Lightbodyselbst war an Marion verheirathet, die bei Mylady in derFamilie lange Zeit diente; ich hatte manchen Tag meinenSpaß mit der Mutter der Hanne, und man spricht, daß siebei ihnen wohnt. Der Kerl hat Jakobuffe und Georgiusse,wenn man nur daran kommen könnte wahrhaftig, daswäre eine Ehre für den groben Tölpel, die er von uns garnicht verdient hat, und wen» er durch uns Alles verliert, sokommt er wohlfeil davon er kann's leicht entbehren."

Seine Unentschlossenheit fahren lassend, und sich plötzlichumkehrend, ging Caleb hastig nach dem Hanse des Küferszurück, hob die Klinke ohne Umstände auf, und befand sichin einem Nu auf dem Vorplatz, von wo er ungesehen dasInnere der Küche überschauen konnte.

Im Gegensatz zu der stillen Haushaltung zu Wolf's Cragloderte ein lustiges Feuer auf dem Herde des Küfers. DasWeib desselben, mit ihrem Perlenschmuck und Puffärmeln legtedie letzte Hand an ihren Sonntagsputz, während sie ihr rechthübsches und gutmüthiges Gesicht in einem zerbrochenen Spie-gel betrachtete, der zu ihrem besonderen Gebrauch auf derSchüffelbank stund. Ihre Mutter, nach dem einstimmigen Ur-theil aller Gevatterinnen, die lustigste Hexe, die auf zwanzigMeilen in der Runde gefunden werden konnte, saß beim Feuerin der vollen Pracht ihres Grogramrocks, ihres Perlenschmucksund ihrer reinen Schürze, ein behagliches Pfeifchen schmauchend,und die Geschäfte der Küche beaufsichtigend. Denn (und dieswar für das sehnsuchtsvolle Herz des bekümmerten Haus-meisters ein erfreulicherer Anblick als der einer geputzten undlustigen Frau) bei dem Fener kochte ein großer Topf oderKessel mit Rindfleisch und Speck, während vor demselben zweiBratspieße durch zwei Küferlehrlinge, die einander gegenüber