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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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auf unsere Zeiten gesehen, wenigstens in den drei hohen Häu-sern Hamilton, Drumlanrick und Cumbernanld. Sie waren anGestalt u»d Stärke ihrem Urgeschlechte ungleich geworden,wenn wir nach dem Berichte alter Chroniken nrtheilen, odernach den »igeheurcn Knochen, die man häufig in ansgetrock-neten Sünpfen und Morästen findet. Der Bulle hatte seineZierde, di: zottige Mähne verloren, die Gattung war schmalund klein, an Farbe trübweiß oder vielmehr blaßgelb, mitschwarze» Horn und Huf. Doch behielten sie immer etwasvon der Wildheit ihres Urstamms: sie konnten wegen ihresWiderwllcns gegen die Menschen nicht gezähmt werden, undsie warn oft gefährlich, wenn man ihnen unbcdachtsam naheteoder sikmuthwillig störte. Darum hat man sie auch ausge-rottet n den oben genannten Plätzen, wo man sie sonst alsBcwoster der schottischen Waldung und als Insassen adeligerForstewiirde aufbewahrt haben. Eine kleine Anzahl, wennich nick irre, befindet sich noch heute zu Chillingham Castle,im Mthumberland, dem Sitz des Grafen von Tankerville.

E war auf den Umstand, sich in der Nähe von drei odervier ieser Thiere zu befinden, daß Lucie die Merkmale vonFürs schob, die sich in ihren Zügen aus einem anderen Grundezeigst. Denn sie hatte sich ans ihren Spaziergängen in demGehze mit dem Anblick der Bullochsen befreundet, und esgalt amals nicht wie heut zu Tage als eine nvthwendigcEigsschaft einer jungen Dame, über Nichts in Zuckungen zuverfielt. Für diesmal indeß zeigte sich ihr bald ein Anlaßzu gründeten Furcht.

tum hatte Lucie ihrem Vater die angedentcte Antwortgegen, und kaum hatte sich derselbe angeschickt, ihr dieseFursamkcit zu verweisen, als sich einer der Stiere, entwe-der rch die Scharlachfarbe von Miß Ashtons Schleier oder