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die Mitte des siebcnzehnten Jahrhunderts von seinem Glanzesehr herunter; und gegen die Zeiten der Revolution sah sichder letzte Besitzer des Schloßes Ravcnswood gezwungen, sei-nen alten Familiensip zu verlassen, und sich nach einem ein-samen, vom Meer geschlagenen Thurme zuriickzuziehcn, der,auf dem traurigen Gestade zwischen Saint Abb's Head unddem Dorfe Eyemouth gelegen, auf das einsame und brausendedeutsche Meer hinaussah. Ein trauriger Bezirk von wildemWeideland umgab die neue Residenz, und bildete den Uebcr-rest des alten Besttzthums.
Lord Rawenswood, der Erbe des gesunkenen Geschlechtes,war weit genug davon entfernt, seinen Sinn nach seinen neuenVerhältnissen zu beugen. Im bürgerlichen Kriege 1789 warer auf Seiten der Besiegten, und obwohl er der Strafe anLeib und Land entging, so wurde sein Blut doch von ihr ge-troffen und sein Titel vernichtet. Nur aus Höflichkeit nannteman ihn noch Lord Ravenswood.
Dieser entadelte Lord hatte allen Stolz und Hochmuth,obwohl nicht den Reichthum seines Hauses geerbt, und da erden endlichen Verfall seiner Familie einer Person zuschrieb, sobelud er dieselbe mit seinem ganzen Haß. Dies war dernämliche Mann, der nun durch Kauf Eigenthümcr vonRavenswood und von allen Domänen, die der Erbe des Hau-ses verloren hatte, geworden war. Er stammte von einerFamilie, die weit jünger war als die von Lord Ravenswood,und die sich erst während der bürgerlichen Kriege zu Machtund politischem Ansehen erhoben hatte. Er selbst war zumStaatsdienst erzogen worden, und hatte im Staate hohe Aem-ter bekleidet, doch immer die Rolle eines Mannes behauptet,der in dem trüben Wasser eines von Parteien zerrissenen undvon Stellvertretern beherrschten Staates geschickt zu fischen