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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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CoSmvgraphie, Arithmetik und

Neure Historie kannt' er aus dem Grund,

Auch war er in der Baukunst wohl erfahrenUnd andern Künsten, die geeignet warenFür einen Edelmann; und wer ste nicht kenntUnd dennoch sich mit diesem Titel nennt,

Der hat de» Namen nur und nicht die Sache,

Verdient nicht, daß man Rühmens von ihm mache.

In vierzig Tagen und ein wenig mehr

Lernt' er Franzbstch und das macht ihm Ehr'.

Hierauf kommt er zu dem vollen Ausbruch seiner Klage;aber statt selbst etwas zu sagen, berichtet uns der Poet, wasdie Alten bei einer solchen Gelegenheit würden gesagt haben.

Ein heidnischer Poet hätt' bei dem FallLaut aulgcschrieen voller Gift und Gast',

Und angrklagt das Schicksal und die SterneUnd feindliche» Planeten in der Ferne.

Er hätt' gerast, gewluhet, nicht genug

Belade» hält' er wohl mit schwerem FluchDas Jahr, de» Mond, den Tag, die Smnd', die Wette,

Die.Rennbahn und die Reiter, ja er hätteVerwünscht ein jeglich Spiel zum Zeitvertreib;

Befohlen hätte er bei Seel' und Leib,

Daß Niemand sich sollt' künftig unterstehenJe einmal anders als zu Fuß zu gehen;

Die Pferde hart' er tödten lassen all',

Um vorznbeugen solchem Trauerfall.

Da wir voraussetzen, daß unsere Leser an den Versen desMr. Symson genug haben, und da wir in dem GedichteVichts weiter finden, was der Mittheiiung wcrth wäre, sokehren wir zu der tragischen Geschichte zurück.

Es ist unnvthig, dem verständigen Leser zu bemerken, daßdie Zauberei der Mutter nur in der Uebcrlegenhcit eines star-ken Gemüthes über ein zartes und hinbrütendes bestand, und