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einen Schritt zu thnn, bis das Geschrei so schrecklich wurde,daß er gezwungen mit Andern davon eilte, die Ursache ken-nen zu lernen. Als man die Thüre geöffnet hatte, fand manden Bräutigam, fürchterlich verwundet und von Blut strömend,über der Schwelle liegen. Man suchte hierauf die Braut; siewurde in einer Ecke des weiten Kamins gefunden, und hattekeine andere Bedeckung als ihr Hemd, das mit Blut besudeltwar. Daselbst saß sie die Zähne bleckend und Gesichter schnei-dend, kurz gänzlich von Sinnen. Sie sagte nichts als dieWorte: Hebt euren hübschen Bräutigam auf. Sie überlebtenicht lange diese erschütternde Scene; am 24. August 1669war sie verheirathet worden, und sie starb am 12. Septemberdesselben Jahres.
Der unglückliche Baldoon genas von seinen Wunden; aberer verbat sich streng alle Erkundigung, wie er dieselben erhal-ten habe. Wenn ihn eine Dame, sagte er, über diesen Gegen-stand befragen würde, so würde er ihr keine Antwort geben,und in seinem Leben nicht mehr mit ihr sprechen; wenn aberein Herr, so würde er es als die gröbste Beleidigung betrach-ten, und hiernach eine Genugthuung fordern. Er überlebtenicht sehr lange den fürchterlichen Unglücksfall; auf einem Rittzwischen Leith und Holyroodshouse stürzte er vom Pferde, undstarb in Folge dieses Sturzes den folgenden Tag, den 28. März1682. So waren in wenigen Jahren die Hauptpersonen diesesentsetzlichen Trauerspiels verschwunden.
Verschiedenartige Berichte kamen über diesen Vorfall inUmlauf; einige davon sind sehr ungenau, obwohl man sieschwerlich übertrieben nennen kann. Es war damals schwierig,mit der Geschichte vornehmer schottischer Familien vertraut zuwerden, und es fielen oft sonderbare Dinge in denselben vor,um die sich selbst das Gesetz nicht viel bekümmerte.