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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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sie noch irgend Bedenklichkeiten bei der Sache hatte, so wur-den sie bei Zeiten durch Harry's Berichtigungen beseitigt,sobald die hergestellte Gesundheit ihn fähig machte, seine ei-gene Sache zu vertreten.

«Ich sollte erröthen, zu gestehen, Katharina, daß der Ge-danke an Kampf mich krank macht. Jenes letzte Schlachtfeldzeigte Metzelei genug, um einen Tiger zu befriedigen. Daherbin ich entschlossen, mein Schlachtschwcrt aufzuhä'ngen und esnie wieder zu ziehen, außer gegen die Feinde Schottlands."

Und sollt' es Schottland verlangen/' sagte Katharina,,,so will ich Dir's umschnallen/'

Und Katharina," sagte der freudige Handschuhmacher,wir wollen reichlich Seelenmessen für die bezahlen, welche durchHarry's Schwert gefallen sind; das wird nicht nur Geisterspukverhüten, sondern uns auch wieder mit der Kirche befreunden."

Zu diesem Zweck, Vater," sagte Katharina,können dieSchätze des elenden Dwining verwendet werten. Er hat siemir vermacht, aber ich denke, Ihr möchtet sein schnödes Blut-geld nicht mit unserm ehrlich Erworbenen mischen."

Ebenso gern möcht' ich die Pest in mein Haus bringen,"sagte der entschlossene Handschuhmacher.

Die Schätze des bösen Apothekers wurden daher unter dievier Klöster vertheilt, und nie fand wieder ein leiser VerdachtStatt hinsichtlich der Rechtgläubigkeit des alten Simon oderseiner Tochter.

Harry und Katharina wurden vier Monate nach derSchlacht auf dem Nordanger verbunden, und nie führten dieInnungen der Handschuhmacher und Schmiede ihren Schwert-tanz so stattlich aus, als bei der Hochzeit des kühnsten Bür-gers und schönsten Mädchens von Perth. Zehn Monden spä>