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denschaft zu ersticken, die in diesem Busen glüht — 8sneiszisris! ors pro uobis."
Mac Louis warf einen Blick der Verwunderung auf denHerzog von Albany, der sich bemühte, seine Verwirrung un-ter dem Scheine tiefen Mitleids zu verbergen und dem Offi-zier zuflüsterte:
„Das große Unglück war zu gewaltig für seinen Verstand."
»Welches Unglück, ich bitt' Eure Hoheit?" erwiderte MacLouis. „Ich habe von keinem gehört."
„Wie? — nichts gehört vom Tode meines Neffen Rothsay?"
„Der Herzog von Rothsay todt, Mylord von Albany?"rief der treue Brandane mit dem höchsten Schrecken und Ent-setzen. — Wann, wie und wo?"
„Vor zwei Tagen — das Wie ist unbekannt — zu Falk-land."
Mac Louis starrte den Herzog einen Augenblick an; dannsagte er mit glühendem Auge und entschlossener Miene zumKönig, der tief in Andacht versunken schien: — „Mein König,vor wenig Minuten ließt Ihr ein Wort — ein einzig Wort— unausgesprochen. Laßt cs über Eure Lippen gehen undEuer Wille ist Gesetz für Eure Brandanen!"
„Ich betete gegen Versuchung, Mac Louis," sagte der Kö-nig gebrochenen Herzens, „und Ihr bringt sie mir wieder.Wollt Ihr einen Wahnsinnigen mit einem bloßen Schwertbewaffnen? Aber o! Albany! mein Freund, mein Bruder,mein Herzensberather! — wie, wie konntest Du das über'SHerz bringen?"
Albany, welcher sah, daß des Königs Stimmung milderwar, erwiderte mit mehr Festigkeit als vorher: — „MeinSchloß hat keine Wehr gegen die Macht des Todes — ichhabe nicht den schnöden Verdacht verdient, den Eurer Majestät