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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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denschaft zu ersticken, die in diesem Busen glüht 8sneiszisris! ors pro uobis."

Mac Louis warf einen Blick der Verwunderung auf denHerzog von Albany, der sich bemühte, seine Verwirrung un-ter dem Scheine tiefen Mitleids zu verbergen und dem Offi-zier zuflüsterte:

Das große Unglück war zu gewaltig für seinen Verstand."

»Welches Unglück, ich bitt' Eure Hoheit?" erwiderte MacLouis.Ich habe von keinem gehört."

Wie? nichts gehört vom Tode meines Neffen Rothsay?"

Der Herzog von Rothsay todt, Mylord von Albany?"rief der treue Brandane mit dem höchsten Schrecken und Ent-setzen. Wann, wie und wo?"

Vor zwei Tagen das Wie ist unbekannt zu Falk-land."

Mac Louis starrte den Herzog einen Augenblick an; dannsagte er mit glühendem Auge und entschlossener Miene zumKönig, der tief in Andacht versunken schien:Mein König,vor wenig Minuten ließt Ihr ein Wort ein einzig Wort unausgesprochen. Laßt cs über Eure Lippen gehen undEuer Wille ist Gesetz für Eure Brandanen!"

Ich betete gegen Versuchung, Mac Louis," sagte der Kö-nig gebrochenen Herzens,und Ihr bringt sie mir wieder.Wollt Ihr einen Wahnsinnigen mit einem bloßen Schwertbewaffnen? Aber o! Albany! mein Freund, mein Bruder,mein Herzensberather! wie, wie konntest Du das über'SHerz bringen?"

Albany, welcher sah, daß des Königs Stimmung milderwar, erwiderte mit mehr Festigkeit als vorher:MeinSchloß hat keine Wehr gegen die Macht des Todes ichhabe nicht den schnöden Verdacht verdient, den Eurer Majestät