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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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Die Menge war so groß, daß jede andere Person gezweifelthaben würde, hindurchzukommen. Aber die allgemeine Erge-bung, d,e man Harry vom Wynd schenkte, als dem Kämpfervon Perth, und das allgemeine Bewußtsein, er sei fähig, sichden Weg zu erzwingen, veranlaßte Alle, ihm Platz zu machen,so daß er sich ganz dicht bei den Streitern des Clans Chattansbefand- Ihre Pfeifer zogen an der Spitze ihres Zuges. Hier-auf folgte das wohlbekannte Banner, die springende Bergkatzedarstellend, mit der geeigneten Warnung:Rühre die Katzenicht ohne den Handschuh an." Der Häuptling folgte mit erho-benem zweihändigen Schwerte, als wollte er das Sinnbildseines Stammes beschützen. Er war ein Mann von mittlerGröße, mehr als fünfzig Jahre alt, der aber weder in Mienennoch Gestalt eine Abnahme oder ein Zeichen des Alters verrieth.Sein dunkelrothes krauses Haar war zum Theil mit grauenLocken gemischt, aber sein Schritt und seine Bewegung warenso leicht im Kampfe, auf der Jagd, oder im Tanze, als wär'er noch nicht über das dreißigste Jahr hinaus. Aus seinemgrauen Auge glänzte ein wildes Feuer des Muthes mit Trotzverbunden, aber Weisheit und Erfahrung wohnte augenschein-lich auf seiner Stirn, seinen Brauen und Lippen. Die er-wählten Streiter folgten ihm paarweise- Es war ein ängst-licher Zug auf den Gesichtern von Vielen bemerkbar, denn siehatten diesen Morgen die Abwesenheit eines Mannes ausder bestimmten Zahl bemerkt, und in einem so verzweifeltenKampfe schien dieser Verlust Allen bedeutend, außer demhochherzigen Häuptling Mac Gillie Chattanach.

Sagt den Sachsen nichts von seiner Abwesenheit," sagtedieser kühne Führer, als man ihm die Verminderung seinerSchaar berichtete.Die falschen niederländischen Zungenkönnten sagen, daß Einer vom Clan Chattan ein Feiger war,