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Närrin, wie die meisten Weiber; trotzdem hast Du einigenVerstand, und ich spreche mit Dir als einer Person, die mehrversteht, als die Büffel, die um uns herum weiden. Diesestolzen Barone, die nur so über die Welt wegschreitcn, wassind sie am Tage des Unglücks? — Spreu vorm Wind ! Laßtihre Schmiedehammcrhände oder ihre Säulenfüße Schadennehmen, und bah! — die Ritter sind weg — Herz und Muthist ihnen nichts, Kraft und Glieder Alles; — gebt ihnenThieresstärke, was sind sie anders, als wüthende Stiere? —nehmt diese weg und Euer ritterlicher Held kriecht auf demBoden, wie ein lahmes Thier. Nicht so der Weise; so lang' einKörnchen Verstand einem verwachsenen oder verstümmeltenKörper übrig bleibt, soll sein Geist so stark sein, denn je. —Katharina, diesen Morgen sann ich auf Euern Tod; aber michdünkt, es freut mich jetzt, daß Ihr noch lebt, um zu erzählen,wie der arme Mediciner, der Pillenvergolder, der Mörselstößer,der Gifthändler seinem Schicksal begegnete, in Gesellschaft mitdem tapfern Ritter von Ramornp, jetzigem Baron und künf-tigem Grafen von Lindores — Gott segne seine Herrlichkeit!"
„Alter Mann," sagte Katharina, „wenn Du in der Thatdem Tage Deines verdienten Schicksals so nahe bist, so wärenandere Gedanken weit heilsamer, als die ruhmredigen Schwatze-reien einer eitlen Philosophie. — Frage nach einem frommenManne - "
»Ja," sagte Dwining verächtlich, „mich an einen fettenMönch wenden, der — hi, hi, hi! — das barbarische Lateinnicht versteht, was er auswendig hersagt. Der würde einpaffender Rathgeber für Einen sein, der in Spanien und Ara-bien studirt hat! Nein, Katharina, ich will einen Beichtvaterwählen, den man gern ansteht, und Ihr sollt mit dem Amtebeehrt werden. — Nun, seht dort seine Tapferkeit — seine