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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Huldigung des Herzens darf um ein Mädchen werben, wieDu bist. Aber meine Hoffnungen find verwelkt, Katharinadas einzige Mädchen, das ich liebte, wurde mir durch denWillen der Staatökunst entrissen und mir ein Weib aufge-drungen, die ich immer verabscheuen müßte, und besäße fieselbst die milde Sanftmuth, die allein ein Weib in meinenAugen liebenswürdig macht. Auch meine Gesundheit schwin-det in der Jugend hin, und Alles, was mir übrig bleibt, ist,so viel Blumen zu pflücken, als ich auf meinem kurzen Wegezum Grabe erlangen kann- Sieh meine schwindsüchtige Wange fühle, wenn Du willst, meinen unterbrochenen Pulsschlag,und bemitleide und entschuldige mich, wenn ich, dessen Rechteals Fürst und Mensch man geraubt und mit Füßen getretenhat, oft gleichgiltig gegen die Rechte Anderer bin, und demselbstsüchtigen Verlangen nachgebe, dem Wunsche eines flüch-tigen Augenblicks zu genügen."

O, Mylords" rief Katharina mit der Begeisterung, welcheihrem Charakter eigen warich bitte Euch, mein theurerHerr denn theuer muß der Erbe Bruce's jedem KindeSchottlands sein laßt mich Euch nicht solche Worte spre-chen hören! Euer ruhmwürdiger Ahn trug Verbannung, Ver-folgung, die Nacht des Hungers und den Tag des ungleichenKampfes, um sein Vaterland zu befreien übt die nämlicheSelbstverleugnung, um Euch selbst frei zu machen. EntreißtEuch denen, die ihren Weg zur Größe durch Nährung EurerLaster gebahnt finden. Mißtraut dem finstern Ramorny! Ihrkennt ihn nicht, das weiß ich! Ihr könnt ihn nicht kennen.Aber der Elende, der die Tochter aus die Bahn der Schandedrängen will, indem er das Leben des alten Vaters bedroht,ist alles Schlechte» fähig Alles fähig, was vcrrälherisch ist!"

That Ramorny dies?" sagte der Prinz.