und da sie schloffen, cs sei eine Aussöhnung zwischen demköniglichen Paar im Werke, ermahnten sie Louise, ihr Glückzu benutzen und ins Gefolge der Herzogin von Rothsay zutreten. Mehrere boten ihr eine Belohnung für die Ausübungihres Talents.
Während dieses kurzen Aufenthalts flüsterte RamornyDwining zu: »Bring' einen Einwand zum Vorschein, Schuft.Diese Zugabe ist zu viel. Wecke Deinen Witz, unterdessenwill ich ein Wort mit Henschaw sprechen."
„Dürft' ich mir anmaßen, zu sprechen," sagte Dwining,„als Einer, der seine Studien in Arabien und Spanien ge-macht hat, so würd' ich sagen, Mplord, daß sich die Seuchein Edinburgh gezeigt hat, und daß es gewagt sein dürfte,wenn Ihr diese junge Fremde in Eurer Hoheit Nähe kom-men ließt."
„Ach! was geht es Dich an," sagte Rothsay, „ob ichmich lieber durch die Pest oder durch den Apotheker vergiftenlassen will? thut es auch Dir Noth, meine Laune zu trüben?"
Während der Prinz so die Gegenreden Dwinings zumSchweigen brachte, hatte Sir John einen Augenblick gewon-nen, um von Henschaw zu erfahren, daß die Entfernung derHerzogin von Rothsay aus Falkland immer noch tiefes Gc-heimniß sei und daß Katharina Glover dort an diesem Abendoder am nächsten Morgen ankommen werde, in der Erwar-tung, unter der edlen Dame Schutz zu kommen.
Der Herzog von Rothsay, tief in Gedanken versunken,empfing diese Nachricht so kalt, daß Rdmorny sich die Freiheitnahm, zu tadeln. „Dies, Mylord," sagte er, „heißt das ver-zogene Kind des Glückes spielen. Ihr wünscht Freiheit — siekommt. Ihr wünscht Schönheit — sie erwartet Euch, nureben so viel zögernd, um das Gut um so köstlicher zu machen.