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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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113
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rathet werden, einem Handwerksmann, unübertroffen in sei-ner Kunst, und einem Krieger, der noch nicht bestegt ward.Diese Jntrigue ausführen, hieße einem braven Menschen zuviel Unrecht thun."

Eure Hoheit wird nicht erwarten, daß ich mich sehr umHarry Schmieds Vortheil kümmere," sagte Ramorny, aufseinen verwundeten Arm sehend.

Bei St. Andreas mit seinem Kreuz, dieses Dein Mißge-schick wird mir zu sehr vorgerückt, John Ramorny! Anderebegnügen sich, einen Finger in Jedermanns Schüssel zu stecken,aber Du mußt die ganze blutige Hand hineinwerfen. Es istgeschehen und läßt sich nicht ändern laß es vergessen sein."

Ei, Mylord, Ihr spielt häufiger darauf an, als ich,"antwortete der Ritter,allerdings spottweise; während ich aber ich kann von der Sache schweigen, wenn ich sie auchnicht vergessen kann."

Nun wohl; ich sage Dir, daß ich eine Bedenklichkeit beidiesem Anschlag habe. Erinnerst Du Dich, als wir einmalzum Spaß hingingen, um Vater Clemens predigen zu hörenoder vielmehr die schöne Ketzerin zu sehen, daß er rührendwie ein Minstrel vom reichen Manne sprach, der des armenMannes einziges Lamm wegnahm?"

Eine wichtige Sache, in der That," antwortete Sir John,daß der älteste Sohn vom Weibe dieses Kerls den Prinzenvon Schottland zum Vater haben sollte! Wie viele Grafenwürden sich dies Loos für ihre schönen Gräfinnen wünschen!und wie Viele, die so gutes Glück gehabt haben, schlafendarum kein Haar schlechter!"

Und dürft' ich mir anmaßen, zu sprechen," sagte der Arzt,so ertheilen die alten Gesetze Schottlands solch ein Rechtjedem Lehnsherrn über seine weiblichen Unterthanen, obwohlMädch. v. Pcrth. III. 8