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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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dunkle Erinnerung von etwas Furchtbarem, was Ihr mir ein-mal vorgeschlagen habt. Hütet Euch vor solchem Rath. Ichmöchte frei sein ich möchte über meine Person selbst ver-fügen können; aber nie will ich die Waffen gegen meinenVater erheben, noch gegen die, auf die er sich verläßt."

Nur hinsichtlich der persönlichen Freiheit Eurer Hoheiterlaubte ich mir zu sprechen," antwortete Ramorny.War'ich an Eurer Stelle, ich begäbe mich in das gute Boot, dasauf dem Tay liegt und zöge ruhig hinunter nach Fife, woIhr viele Freunde habt, und Falkland in Besitz nehmen könnt-Es ist ein königliches Schloß; und obwohl cs der König Eu-rem Oheim geschenkt hat, so kann, selbst wenn das Geschenknicht bestritten werden dürfte, doch Eure Hoheit sicherlich sichdes Wohnsitzes eines so nahen Verwandten bedienen."

Er hat sich des meinen frei bedient," sagte der Herzog,wie das königliche Gut von Renfrew beweist. Aber halt,Ramorny halt hört' ich nicht Errol sagen, daß dieLady Marjory Douglas, die sie Herzogin von Rothsay nen-nen, in Falkland ist? Ich möchte nicht bei dieser Dame woh-nen und ebensowenig sie durch Vertreibung beleidigen."

Die Dame war dort, Mylord," erwiderte Ramorny;aber ich habe sichere Nachricht, daß sie gegangen ist, ihrenVater zu besuchen."

Ha! um Douglas gegen mich aufzubringen? oder viel-leicht, ihn anzuflehen, daß er meiner schone, vorausgesetzt,daß ich auf meinen Knieen an ihr Bett komme, wie uns Pil-ger erzählen, daß cs Emire und Admiräle Ihun müssen, denenein türkischer Sultan seine Tochter zur Ehe gibt? Ramorny,ich will nach des Douglas eigenem Worte handeln:cs istbesser, die Lerche singen, als die Maus quiken zu hören!"Ich will Fuß und Hand aus den Fesseln befreien."