nctables, — um meinen ehemaligen Stallmeister zu empfan-gen."
„Mylord?" sagte Lord Errol.
„Ja, Mylord; muß ich zwei Mal um Erlaubniß bitten?"
„Keineswegs, Mylord," antwortete der Connetable. „Er-innert sich aber Eure königliche Hoheit, daß Sir John Ra-morny-"
„Doch nicht die Pest hat, hoff' ich?" erwiderte Nothsay.„Nun, Errol, Ihr möchtet gern den gewissenhaften Gefangen-wärter machen; aber das widersteht Eurer Natur — lebtwohl auf eine halbe Stunde."
„Eine neue Thorheit!" sagte Errol. als der Prinz, einenThürflstgel des Saales im Erdgeschoß, wo sie saßen, öffnend,hinaus in den Garten ging. „Eine neue Thorheit, diesenSchurken zu seinem Rathe zuruckzurufen- Aber er ist belhört."
Der Prinz sah inzwischen zurück und sagte eilig:
„Euer Gnaden guter Haushalt wird ein paar FlaschenWein und eine kleine Collation in dem Salon für uns haben?Ich liebe das al Fresko des Flusses."
Der Connetable verbeugte sich und gab die nöthigen Be-fehle, so daß Sir John die Materialien eines guten Mahles be-reit fand, als er die Barke verließ und in den Pavillon trat.
„Es betrübt mein Herz, Eure Hoheit unter Aussicht zusehen," sagte Ramorny, indem er geschickt eine Miene desMitleids annahm.
„Die Betrübniß Deines Herzens betrübt das meine," sagteder Prinz. „Freilich hat mich hier Errol, der ein recht bieder-herziger Lord ist, so ermüdet mit ernsten Blicken und gewisser-maßen auch ernsten Lehren, daß er mich zu Dir zurücktrieb,Du Böser, von dem ich zwar nichts Gutes erwarte, abervielleicht doch einige Unterhaltung erlange. Doch eh' wir