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der Krone des Martprthums jagen und glauben, ein Pfahl,mit lodernden Flammen umgeben, sei der Umarmung würdi-ger, als eine liebende Braut. Er ist ganz ein irrender Rit-ter, der seine religiösen Ansichten vcrtheidigt und kämpft,wohin er nur kommt. Er hat schon einen Streit mit denMönchen der Sybilleninsel drüben über einen Lehrpunkt —hast Du ihn gesehen?"
„Ja," antwortete Simon; „aber wir sprachen wenig miteinander, weil die Zeit drängte."
„Er hat vielleicht gesagt, daß eS eine dritte Person gibt(wie mich dünkt wahrscheinlich ein wahrhafterer Flüchtlingder Religion wegen, als Du, ein kluger Bürger, oder er,ein zänkischer Prediger), die recht herzlich willkommen seinwürde, unfern Schutz zu theilen? Du schweigst, Mann, undwillst mich nicht verstehen — Deine Tochter Katharina?"
Die letzten Worte des jungen Häuptlings wurden englischgesprochen; auch setzte er das Gespräch in dieser Sprachefort, als fürchtete er belauscht zu werden, — und in der Thatauch wie unter dem Einflüsse eines unfreiwilligen Schwankens-
„Meine Tochter Katharina," sagte der Handschuhmacher,indem er daran dachte, was ihm der Karthäuser gesagt, „be-findet sich wohl und sicher."
„Aber wo und bei wem?" sagte der junge Häuptling.„Und warum kam sie nicht mit Euch? Meint Ihr, der ClanQuhele habe nicht Matronen, so thätig wie die alte Dorothee,deren Hand einst meine Ohren bediente, um die Tochter vonihres Häuptlings Meister zu pflegen?"
„Ich danke Euch nochmals," sagte der Handschuhmacher,„und zweifle weder an Eurer Macht, noch an Eurem Willen,meine Tochter zu schützen, so wie mich selbst. Aber eine edleLady, die Freundin des Sir Patrick Charteris, hat ihr einen