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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Achtundzwanzig st es Kapitel.

Braucht der Erobrcr mehr, als daß ihn groß

Der feile Griffel der Geschichte heißt,

lind auf dem Grab' ei» stattlich Denkmal blos?

Nicht minder warm hofft' er, Guth barg wie Muth

ein Geist.

Byro n.

Nachdem das Leichenbegängniß vorüber war, bereitete sichdieselbe Flotille, die in feierlicher und düsterer Pracht denSee -erabgefahren war, mit wehenden Fahnen und jederAeußerung von Lust und Freude zurückzukehren; denn es warnur kurze Zeit vorhanden, um Festlichkeiten zu feiern, da derfurchtbare Kampf zwischen dem Clan Quhele und dessen ge-sürchtetsten Nebenbuhlern so nahe bcvorstand. Man hattedaher beschlossen, daß das Leichenfest mit dem der Einführungdes jungen Häuptlings verbunden werden sollte.

Man hatte einige Einwendungen gegen diese Anordnung,die eine üble Vorbedeutung enthalten sollte, gemacht. Auf derandern Seite aber hatte sie etwas Empfehlendes für sich, ge-mäß den Sitten und der Gefühlsweise der Hochländer, die bisauf diesen Tag gewohnt sind, in gewissem Grade feierlicheFreude mit ihrer Trauer und etwas Melancholisches mit ihrerFreude zu verbinden. Die gewöhnliche Abneigung, an die Ge-liebten zu denken oder von ihnen zu sprechen, die man verlor,ist diesem ernsten und enthusiastischen Volke minder bekannt,als andern. Man hört nicht nur die Jüngeren (wie es überallgewöhnlich ist) die Verdienste und den Charakter der Aeltcrenerwähnen, die, dem Laufe der Natur nach, vor ihnen abge-