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„Da habt Jhr's nun," sagte der Handschuhmacher; „seht,wie cs mit einem Manne geht, der keine Warnung hören kann-Nun, Vater Clemens, die Leute werden mich nicht ausstoßen,so lang' ich nicht Euer Gefährte bin; ich bitte Euch daher,sagt mir, was Ihr von meiner Tochter zu sagen stabt, undlaßt uns weniger Nachbarn sein, als wir's gewesen sind."
„Nun, Bruder Simon, so -ab' ich Dir dies bekannt zumachen. Dieser junge Häuptling, der von Stolz auf seineeigne Macht und Ehre aufgeblasen ist, liebt einen Gegenstandmehr denn Alles, und das ist Eure Tochter."
„Ha, Conachar!" rief Simon. „Mein entlaufener Lehr-ling wagt, zu meiner Tochter emporzusehen!"
„Ach," sagte Clemens, „wie fest sitzt Euer weltlicher Stolz,ganz wie Epheu, der sich an die Mauer klammert und nichtabgelöst werden kann! — Emporsehen zu Deiner Tochter,guter Simon? Ach. nein! der Häuptling des Clans Quhele,groß wie er ist, und größer, als er bald zu sein erwartet,blickt nieder zur Tochter des Bürgers von Perth undglaubt sich dadurch erniedrigt. Aber, um seinen eigenen pro-fanen Ausdruck zu brauchen, Katharina ist ihm theurer, alsdas Leben hier und der Himmel jenseits — er kann nichtohne sie leben "
„So mag er sterben, wenn er will," sagte Simon Glover,„denn sie ist einem ehrsamen Bürger von Perth verlobt; undmein Wort möcht' ich nicht brechen, um meine Tochter zurBraut des Prinzen von Schottland zu machen."
„Ich dachte, daß Ihr so antworten würdet," erwiderteder Mönch; „ich wollte, werther Freund, Du könntest in Dei-nen geistlichen Angelegenheiten nur einen Theil des kühnenund entschlossenen Muthes anwenden, womit Du Deine welt-lichen Geschäfte leitest.