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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
Entstehung
Seite
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Durch diese Klänge aus ihrem Kloster gerufen, begannendie Mönche, welche die kleine Insel bewohnten, aus ihremniedrigen Thore zu treten, mit Kreuz und Fahne und so vielkirchlicher Pracht, als sie zu entfalten vermochten; zu gleicherZeit mischte sich der Klang ihrer Glocken, deren das Gebäudedrei besaß, das Todtengeläute über den weiten See hallend,welches in's Ohr der nun schweigenden Menge tönte, mit demfeierlichen Gesänge der katholischen Kirche, den die Mönche inihrer Prozesston anstimmten. Verschiedene Ceremonien fandenStatt, während die Verwandten des Verblichenen den Leich-nam an's Land trugen, auf eine hierzu längst geweihte Banklegten und dem alten Brauche gemäß den Deafil um ihnmachten. Als der Leichnam aufgehoben wurde, um in dieKirche getragen zu werden, brach ein neues Geschrei von derversammelten Menge aus, in welchem die tiefe Stimme derKrieger und das gellende Klagegeschrei der Weiber mit derzitternden Stimme der Greise und dem stammelnden Geschreider Kinder sich verband. Der Coronach wurde wieder undzum letzten Male geschrien, als der Leichnam in das Innereder Kirche gebracht wurde, wo nur die nächsten Verwandtendes Verblichenen und die ausgezeichnetsten Führer des Clanseintreten durften. Das letzte Wehegeschrei war so schrecklichlaut und von so viel Hundert Echos beantwortet, daß derBürger von Perth unwillkürlich seine Hände zu den Ohrenerhob, um einen so durchdringenden Schall abzuhalten, oderwenigstens zu dämpfen- Er behielt diese Stellung, währendHabichte, Eulen und andere Vögel, durch das wilde Geschreigestört, anfingen sich in ihre Schlupfwinkel zu setzen, als beimWegziehen seiner Hand eine Stimme dicht neben ihm sagte:Haltet Ihr dies, Simon Glover, für eine Hymne derDemuth und des Lobes, womit es ziemt, einen armen vcr-