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Anblick darbotcn, in der Nähe aber, wegen des Mangels anBequemlichkeiten, wie sie selbst indianische Wigwams bieten,ekelhaft und abschreckend waren. Sie waren von einem Ge-schlecht bewohnt, das weder den Boden anbaute, noch um dieGenüsse, die der Gewerdfleiß verschafft, sich bekümmerte. DieWeiber, die sonst mit Liebe und selbst zarter Achtung behan-delt wurden, verrichteten alle durchaus nöthigen häuslichenArbeiten. Die Männer übten, außer dem verhaßten Gebraucheines schlechtgcformten Pflugs, oder noch gewöhnlicher einesSpatens, mit dem sie murrend und wie mit einer Sache um-gingen, die weit unter ihnen stände, kein anderes Geschäft,als das Hüten ihrer schwarzen Rinderheerden, worin ihr Reich-thum bestand. Außerdem jagten, fischten oder streiften sieimmer, während der kurzen Friedenszeit, zum Zeitvertreib;plünderten mit frecher Zügellosigkeit und fochten mit stolzerErbitterung zur Zeit des Krieges, der, mocht' er nun öffent-liche oder Privatfehde, von größerer oder geringerer Ausdeh-nung sein, das eigentliche Geschäft ihres Lebens bildete unddas einzige, welches sie ihrer würdig achteten.
Der prächtige Busen des Sees selbst gewährte einen ent-zückenden Anblick. Seine stattliche Breite, nebst seinem Aus-gang in einen vollen und schönen Strom, ward noch male-rischer durch eine jener Inseln, die oft so glücklich in den schot-tischen Seen gelegen sind. Die Ruinen auf dieser Insel, jetztfast formlos und mit Holz überwachsen, erhoben sich in derZeit, von welcher wir sprechen, zu den Thürmen und Zinneneiner Abtei, wo die Reste Sibilla's, Tochter Heinrichs I. vonEngland und Gemahlin Alexanders I. von Schottland, ruh-ten. Diese heilige Stätte wurde genug in Ehren gehalten,um der Ruheplatz der Neste des Häuptlings vom Clan Quhelezu sein, wenigstens bis die Entfernung der Gefahr, die jetzt