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stimmen, die gesungen oder vielmehr geschrieen wurde bei sol-chen Anlässen allgemeiner Trauer.
Als sich Simon Glover allein befand, ging er zum Stall,um »ach seinem Pferde zu sehen, welches er wohlversorgt fandmit Graddan oder Brod aus geschrotener Gerste. Diese Gütewürdigte er vollkommen, denn er wußte, daß die Familie wahr-scheinlich wenig von diesem Leckerbissen für sich übrig hatte,bis die nächste Ernte dürftigen Vorrath einbrächte. Mit Vieh-futter waren sie wohlrersehen, und der See gab ihnen Ueber-fluß an Fischen für ihre Fastcnspeise, welche sie nicht strenghielten; aber Brod war ein sehr seltener Artikel im Hochland.Die Moore lieferten weiches Heu, obwohl nicht von der be-sten Art, aber die schottischen Pferde waren, wie ihre Reiter,an harte Kost gewöhnt. Handschuh, denn dies war der Namedes Pferdes, hatte den Stall voll getrocknetes Farrenkrautals Streu und war außerdem so wohl versorgt, als es hoch-ländische Gastfreundschaft vermochte.
Simon Glover, der so seinen eigenen schmerzlichen Ge-danken überlassen war, blieb, nachdem er die Bequemlichkeitseines stummen Reisegefährten gesehen, nichts übrig, als desHirten Rath zu befolgen; und indem er gegen den Gipfel einerAnhöhe, genannt Tom-an-Lonach oder Berg der Eibcnbäume,cmporstieg, erreichte er nach halbstündiger Wanderung denGipfel, und konnte den weitausgedehnten See, den die Anhöhemit der trefflichsten Aussicht beherrschte, überschauen. Einigebejahrte und zerstreute Eibenbäume rechtfertigten noch immerden Namen des schönen grünen Hügels. Aber eine weit größereAnzahl war in der kriegerischen Zeit dem allgemeinen Ver-langen nach Bogcnstäben als Opfer gefallen; denn der Bogenwar die gewöhnliche Waffe der Bergbewohner, obgleich ihreBogen wie ihre Pfeile an Gestalt und Form, besonders an