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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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Hirt sein Haus zwei Stunden vor Mitternacht, und kehrtelange vor Sonnenaufgang dahin zurück. Er störte keinen er-müdeten Gast nicht, als aber der alte Mann am Morgen auf-stand, machte er ihm bekannt, daß das Begräbniß des ver-storbenen Häuptlings am nächsten Tage Statt finden werde,und daß, obwohl Eachin Mac Jan einen Sachsen nicht zu demLe'ichcnbegängniß einladen könne, er sich doch freuen würde,denselben beim darauffolgenden Gastmahl zu empfangen.

Sein Wille muß befolgt werden," sagte der Handschuh-macher, halb lächelnd über den Wechsel des Verhältnisseszwischen ihm und seinem Lehrling.Der Mann ist jetzt derGebieter, und ich hoffe, er wird sich erinnern, daß, als dieSachen anders zwischen uns standen, ich mein Ansehen nichtunfreundlich übte."

Fürwahr, Freund!" rief der Booshalloch,je wenigerDu davon sprichst, um so besser- Du wirst finden, daß DuEachin ein recht willkommener Gast bist, und der Teufel aufden, der Dich in seinen Grenzen zu stören wagt. Aber leb'wohl; denn ich muß, wie es sich ziemt, zum Begräbniß desbesten Häuptlings gehen, den der Clan je besaß, und desweisesten Führers, der je den süßen Zweig (Mprte) auf seineMütze steckte. Leb' wohl auf kurze Zeit, und wenn Du auf denGipfel des Tom-an Lonach hinter dem Hause gehen willst, sowirst Du einen prächtigen Anblick haben und einen Coronachhören, der bis zur Spitze des Ben Lawers schallt. In dreiStunden wird ein Boot in einem kleinen Kanal etwa eine halbeMeile westwärts vom Ausfluß des Tay Dich erwarten."

Mit diesen Worten nahm er Abschied, begleitet von seinendrei Söhnen, um das Boot zu bemannen, i» welchem er sichzu den andern Leidtragenden gesellen wollte, und zwei Töch-tern, deren Stimmen nöthig waren, um in die Klage cinzu-