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Herzog von Albany vereint, und den Verfall der reine« katho-lischen Lehre als einzigen Grund des gegenwärtigen Staats-ungliickes angedend, für fetzt wenigstens unwiderstehliche Gewaltüber den König haben, werden nachgcben müssen- Indessenwisse, daß König Robert nicht nur diesen allgemeinen Befehlzur Untersuchung der Ketzerei bekräftigt, sondern auch diepäpstliche Ernennung Henry Wardlaws zum Erzbischof vonSt. Andrews und Primas von Schottland bestätigt bat, undsomit Rom die Freiheiten und Vorrechte der schottischen Kircheüberläßt, die seine Vorfahren seit Malcolm Canmore's Zei-ten so kühn vertheidigt haben. Seine tapferen Väter würdeneher einen Bund mit dem Teufel unterschrieben, als in einersolchen Sache den Ansprüchen Roms nachgegeben haben."
„Ach, und welche Hilfe?"
„Keine, alter Mann, außer in einer plötzlichen Hosverän-derung," sagte Sir Patrick. „Der König ist nur wie einSpiegel, der, selbst kein Licht habend, mit immer gleicher Be-reitwilligkeit zurückstrahlt, was ihm gerade nahe kommt.Jetzt, obgleich der Douglas mit Albany sich verbunden hat,ist doch der Graf den hohen Ansprüchen dieser hcrrschsuchtigenPriester ungünstig, und liegt mit ihnen wegen der Erpressun-gen im Streit, die sein Gefolge an dem Abt von Aberbro-thock verübt hat. Er wird mit zahlreicher Heeresmacht zu-rückkommen, denn das Gerücht sagt, der Graf von March seivor ihm geflohen. Kehrt er zurück, so ist die Welt verändert,denn seine Gegenwart wird Albany im Zaume Halten; beson-ders sind viele Edle und ich selbst, wie ich Euch im Vertrauensage, entschlossen, sich mit ihm zur Vertbeidigung des allge-meinen Rechts zu verbinden. Deine Verbannung wird dahermit seiner Rückkehr an den Hof enden; Du mußt Dir abereinen einstweiligen Schlupfwinkel suchen."