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Durch eine geschickte und kräftige Bewegung ward derKörper Bonthrons sicher auf den Boden gebracht, und nach-dem man sich überzeugt, daß, wenn auch nur schwach, Lebenvorhanden sei, brachte man ihn an den Rand des Flusses, wo,vom Ufer verdeckt, die Gesellschaft sich am besten der Beobach-tung entzog, während der Arzt die nöthigen Mittel anwendete,womit er sich versehen hatte, um das Leben zurückzurufen.
Zu diesem Ende befreite er die gerettete Person zuerst vonden Fesseln, die der Henker absichtlich nicht verschlossen hatte,und zugleich nahm er ihm die verwickelten Bänder und Strickeab, an welchen er aufgehängt war. Es dauerte einige Zeit,bis Dwinings Bemühungen Erfolg hatten; denn trotz derKunst, mit der seine Maschine zusammengefügt war, hattendie Stricke, die den Körper tragen sollten, sich so beträchtlichzusammengezogen, daß die Empfindung des Erstickens sehr be-deutend wurde. Aber die Geschicklichkeit des Arztes siegte überalle Hindernisse, und Bonthron gab, nachdem er genießt undmit einigen kurzen Zuckungen sich ausgestreckt hatte, entschiedeneLebenszeichen von sich; denn er ergriff die Hand des Arztes,der ihm eben starke Wasser auf Brust und Hals träufelte,und nahm, die Flasche an die Lippen haltend, fast mit Ge-walt einen beträchtlichen Schluck von ihrem Inhalt.
„Es ist Spiritus, doppelt abgezogen," sagte der erstaunteOperateur, „und würde einem Andern die Kehle aufschwellenund den Magen verbrennen. Aber dieses außerordentlicheVieh gleicht allen andern menschlichen Geschöpfen so wenig,daß es mich nicht wundern soll, wenn es ihn zum vollen Be-sitz seines Verstandes bringt."
Bonthron schien dies zu bestätigen; er fuhr mit einemseltsamen Krampfe empor, setzte sich aufrecht, starrte umherund zeigte einiges Bewußtsein des Lebens-