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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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die Mehrzahl, oder was man den Pöbel nennen konnte, denbesiegten und verurtheilten Bonthron begleitete, der nach ent-gegengesetzter Richtung und in ganz anderer Absicht wegzog.Was man immer zwischen dem Anziehenden eines Trauer-au«ses und eines Gastmahles unter anderen Umständen für einenVergleich anstellen mag, es ist doch zu errathen, was mehrZuschauer herbeilockt, wenn es sich fragt, ob wir Zeugen frem-den Elends sein oder einem Mahle zusehen wollen, woran wirnicht Theil nehmen. Dieser Wahrheit gemäß begleitete derbei weitem größere Theil der Einwohner von Perth den Kar-ren, worauf der Verbrecher zur Hinrichtung geführt wurde.

Ein Mönch saß auf demselben Karren neben dem Mörder,und letzterer ließ nicht ab, gegen jenen unter dem Siegel derBeichte dieselbe Behauptung zu wiederholen, die er auf demKampfplatze geäußert hatte und die den Herzog von Roihsaybeschuldigte, der Anstifter des Hinterhalts gewesen zu sein,wobei der unglückliche Strumpfwirker gefallen war. DieselbeLüge verbreitete er unter der Menge, indem er mit unver-schämter Frechheit denen, die dem Karren am nächsten waren,versicherte, er verdanke seinen Tod der Bereitwilligkeit, womiter die Befehle des Herzogs von Nothsay erfüllt habe. EineZeitlang wiederholte er finster und tückisch diese Worte, wieEiner, der einen Auftrag ausrichtet, oder wie ein Bettler, derseinen Worten durch Wiederholung Glauben verschaffen will,während er überzeugt ist, daß sie ihn nicht verdienen. Aberals er die Augen erhob und in der Ferne die dunkle Gestalt desGalgens, wenigstens vierzig Fuß hoch, nebst der Leiter und demunseligen Strick, senkrecht aufsteigen sah, wurde er plötzlichstill und der Mönch konnte bemerken, daß er sehr zitterte-

Tröste Dich, mein Sohn," sagte der gute Priester,Ihrhabt die Wahrheit bekannt und erhaltet Absolution. Eure